8. Juni 2011

Alltag im Lokführerberuf

Kommen wir einmal weg vom Politischen und werfen einen Blick in meinen Alltag:

 
Bahnhof Winterthur: mein Heimatbahnhof, im Hintergrund Hotel Banana City



 
Nochmals ein Blick mehr Richtung Spital Winterthur

 Hier komme ich fast jeden Tag vorbei: Zürich HB mit der grossen Anzeigetafel, hier einmal ohne Störungen

 
Es war gerade CH Fussball Nati Match (04. Juni 2011) und so darf eine lautstarke Unterstützung auch in einem Bahnhof nicht fehlen.

 
Prellböcke sind nicht gerade meine Lieblingsobjekte, gehören aber im Zürich HB einfach dazu.

 
Auch das gibt es relativ selten: keine Ankunftsverspärtung der int. Züge.

 
Mein Arbeitgeber. Hier ein Gepäcktransportwagen.

Pause gibt es bei mir beispielsweise auch in Zürich Flughafen, da hat man Zeit um auch andere Fahrzeuge als Lokomotiven anzuschauen.

  
Abendstimmung im Bahnhof Feldbach auf der Linie S7, eine meiner Hausstrecken die wir viel fahren.
Die Impressionen wurden am 26. Mai, 04. und 05. Juni 2011 aufgenommen.

Ich mache meine Aufgabe als Lokführer bisweilen sehr gerne. Es gibt immer Tage an dem es einem nicht so läuft wie gewünscht sei es wegen einer Störung am Fahrzeug oder einer Unaufmerksamkeit selbst. So kann es kurz vor den Freitagen dazu kommen, das man nochmals richtig gefordert wird. Als Lokführer ist man auch am Puls der Gesellschaft, man nimmt verschiedene Personen mit von A nach B, bspw. der Banker der jeden Tag mit der 1. Klasse fährt oder der Schüler der die Bahn benützt um zu seinem Schulhaus zu kommen. In Zürich HB schlägt zudem das Herz der Eisenbahn, auch wenn ich persönlich die Stadt Zürich nicht so mag.

Als Lokführer werde ich mich im Nationalrat für mehr öffentlichen Verkehr einsetzen. Bin ich einmal mit dem Auto in der Agglo Zürich unterwegs, sieht es jeden Morgen gleich aus:
 
Stau beim Brüttiseller Kreuz Richtung Zürich

So soll der Arbeitverkehr nach Zürich weiterausgebaut werden, mit der Durchmesserlinie sind wir auf dem richtigen Weg. Doch das Nadelöhr in Effretikon bpsw. bleibt auch bei einer Überwerfung Hürlistein vorläuftig nicht vollständig gelöst.



1. Juni 2011

Abtreibung

Die Frage, die ihr euch jetzt stellt ist sicher für was das ich eintrete. Ich habe mich ertappt das ich nicht immer auf der EVP Linie bewege, hier aber das erste Thema das die jEVP und ich unterstütze.

Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache

Noch bis am 26. Juli 2011 habt ihr die Möglichkeit euch unter www.privatsache.ch zu infomieren und die eigenösische Volksinitiative zu unterschreiben.

Wieso ich für diese Initiative bin liegt auf der Hand. Die Krankenkasse bezahlen eine Teil der Abtreibung. Na Abtreibung hat wohl gar nichts mit Krankheit zu tun. Eine Abtreibung eines Kindes unterstütze ich sowieso nicht, wurde aber vom Volk mit der Fristenlösung vor acht Jahren angenommen. Abtreibungen wird es aber immer geben, die auf Schulden zweier Menschen zustande kam. Da soll das Volk nicht mit den immer steigenden Krankenkassenprämien mitfinanzieren und somit aus der obligatorischen Grundversicherung gestrichen werden.
kleine Füsschen eines Menschen

Die einzige Frage die sich dagegen stellt ist, was passiert wenn eine Frau durch eine Vergewaltigung schwanger wird. Hier müsste meiner Meinung nach die Initiative eine Ausnahme machen, die aber im Initiativtext nicht vorkommt.
Trotz diesem Mangel werde ich mich für dieses Begehren einsetzen.
Die Initiative wird von der EVP, CVP, FDP, SVP und EDU unterstützt.
Ablauf der Sammelfrist ist der 26. Juli 2011.